bVL Gesellschaft für betriebliche Versorgungslösungen® mbH & Cie. KG

bAV-Blog

In unserem bAV-Blog beantworten wir Ihre Fragen, die nicht nur individuellen, sondern breiten Charakter haben, d.h. dass die Informationen vermutlich viele Mandanten interessieren.

Natürlich stellt die Antwort immer die persönliche Meinung des jeweiligen Verfassers dar und nicht die Meinung der bVL im Ganzen.

Gerne können Sie uns Ihre Fragen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken. Wir freuen uns auf Ihre Nachfragen und wünschen viel Spaß beim Stöbern und Lesen wink

 

 

Nachdem wir nun schon viele bAV-Seminare für und mit Unternehmern geführt haben, möchten wir den Blog mit Leben befüllen.

Welche Fragen typischerweise aufkamen, werden wir nachfolgend vorstellen und unsere eigene Meinung hierzu Ihnen, lieber Blogleser und liebe Blogleserin, offerieren. Uns ist bewusst, dass so manche Wahrheit und Meinung durchaus "unbequem" ist, jedoch hoffen wir, dass die eine oder andere Antwort zum Nachdecken und Handeln anregt wink

 

Das neue Gesetz löst jetzt doch sowieso alle Probleme und Haftungsfragen in der bAV für uns Unternehmer!
Warum jetzt was tun?

 

Nun, es ist unbestritten, dass es positive Aspekte hinsichtlich des neuen Gesetzesvorhabens gibt. So wird die betriebliche Altersversorgung basierend auf dem vorgesehenen Freibetrag der Nichtanrechnung auf die Grundsicherung auch für die Menschen interessant, die sich jeden Cent vom Munde absparen, um sich im Alter noch etwas leisten zu können. ABER ob der Unternehmer tatsächlich komplett von seiner Verantwortung und seiner Haftung freigestellt wird, darf bezweifelt werden! surprised

Leider wäre es zu einfach, wenn wir ein Gesetz "aktualisieren" und damit ist alles gut. Die betriebliche Altersversorgung beruht eben nicht nur ein eiemn spezifischen Gesetz, sondern auf einer Vielzahl von Gesetzen, Verordnungen, BMF-Schreiben und vielem mehr. Ob der arbeitsrechtlichen Fürsorge-/ Nebenpflicht der Arbeitgeber mit dem neuen Konzept tatsächlich gerecht wird, bleibt abzuwarten und wir dürfen es im Sinne aller hoffen. wink 

Sollte sich die Hoffnung allerdings nicht einstellen, dann wohl dem, der das arbeitsrechtliche Versorgungsversprechen schon im Vorfeld klar und verständlich formuliert hat. Die Erfahrung zeigt, dass der Unternehmer keine Angst vor einem Risiko hat, sondern nur vor einem >unkalkulierbaren< Risiko!

Verfasser: Jan Höntzsch bAV-Mediator

 

Warum schrecken uns viele Berater gerade jetzt bzgl. der Lebens-/ Rentenversicherungen auf?
Die wollen doch alle nur ein Geschäft machen!

 

Wir möchten gar nicht in Abrede stellen, dass sicherlich ein geschäftlicher Gedanke mitschwingt, denn von Luft und Liebe lässt sich auf Dauer leider nicht leben. Doch wie bei jedem Ding, gibt es auch hier eine zweite Seite. So halten leider viele Rückdeckungen nicht, was sie ursprünglich dem Unternehmer und seinen Mitarbeitern in Aussicht gestellt haben. 

Dies liegt zur Ehrenrettung jedoch im Regelfall eben nicht an eine spezifische Gesellschaft, sondern am Kapitalmarkt, der viele in Mitleidenschaft zieht. Soweit so gut. In der betrieblichen Altersversorgung kann jedoch hieraus ein Problem erwachsen. Grundlagen ist eben nicht der abgeschlossene Rückdeckungsvertrag, sondern einzig das arbeitsrechtliche Versorgungsversprechen vom Arbeitgeber gegenüber seinen Arbeitnehmern. 

Hinkt die Rückdeckung hinterher, so entsteht ein "kleines Delta", welches bewertet und bestenfalls ausgeglichen werden sollte. 

Nun gibt es natürlich eine Vielzahl von Urteilen, die diverse Kostenbausteine oder Regelungen in einem Bedingungswerk als inkorrekt herausstellt. Dies kann dazu führen, dass bei "Beantragung und Prüfung" am Ende des Tages mehr aus dem Rückdeckungsvertrag herauskommt als ursprünglich gedacht. Doch wenn dies nicht geprüft und beanstandet wird, wird es in der Regel auch nicht zugestanden.

Warum? Auch die Rückdeckungsanbieter haben ein Interesse und sind Unternehmen, die wirtschaftliches Arbeiten bevorzugen. tongue-out

Verfasser: Jan Höntzsch bAV-Mediator

 

Was ist zu tun und was kann getan werden, wenn ich als Unternehmer aus der Presse von Leistungskürzungen meiner Rückdeckungsversicherung erfahre?

 

Wie aus den Medien breitgefächert entnommen werden konnte,  gab es nun die erste Versicherung, die die Leistungen z.B. Rentenzahlungen gekürzt hat! Bis dato ein absolutes NO GO! Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass auch die besten Anbieter unter den aktuellen Kapitalmarkt leiden. 

Es ist auch kein Geheimnis mehr, dass verschiedene Lebensversicherungen meist weniger bringen als bei dem Vertragsabschluss erwartet, berechnet oder gar versprochen wurde! Die Gründe sind hierbei vielfältig und im Grunde egal, denn Fakt bleibt, es kommt weniger heraus! yell

Jeder Arbeitgeber sollte prüfen, ob er betroffen ist und gegebenenfalls die Versicherungsleistung (Guthaben) dem arbeitsrechtlichen Versorgungsversprechen dem Arbeitnehmer gegenüber hinterher hinkt, unabhängig vom Durchführungsweg und der Durchführungsart.

Grundlegend gilt, die Basis bildet die arbeitsrechtliche Zusage, nicht das Versicherungsrecht!

In Eigener Sache: Nutzen Sie für die Prüfung gesellschaftsunabhängige Spezialisten oder schreiben Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wir helfen Ihnen direkt oder mit unserem Netzwerk weiter.

Für die kostenfreie Erstprüfung laughing, ob Sie betroffen sind und ob wir mehr aus der Versicherung herausholen können, reicht die Übersendung der Versicherungspolice und die letzte Standmitteilung bzw. Kontoauszug.

Verfasser: Jan Höntzsch bAV-Mediator