bVL Gesellschaft für betriebliche Versorgungslösungen® mbH & Cie. KG

Kapitalgedeckte bAV

Prinzipien der Pensionszusage

Die Pensionszusage beruht maßgeblich unter anderem auf § 6a EStG. Hierbei werden zulässige Pensionsrückstellungenen für die Ausfinanzierung der zugesagten Leistung (Pensionszusage) gebildet.
Je nach Ausgestaltung kann die Pensionszusage entweder mittels Versicherungen oder mittels Kapitalanlagen rückgedeckt werden.

 

Prinzipien der Unterstützungskasse

Die Unterstützungskasse richtet sich unter anderem nach § 4d EStG aus. Hierbei sind Dotierungen in der zulässigen Höhe gemäß § 4d EStG möglich.
Je nach Ausgestaltung können die Zusagen mittels einer Versicherung oder durch Kapitalanlagen rückgedeckt werden.

 

Vorteile allgemein

Zukunftsfähigkeit des Unternehmens – aktuell werden verschiedene Vorstöße und Gesetzesinitiativen von politischer wie privatwirtschaftlicher bzw. versicherungswirtschaftlicher Seite eingebracht, die die betriebliche Altersversorgung als „Automatismus“ bei Abschluss eines neuen Arbeits-/ Anstellungsvertrags vorsehen. Der Durchführungsweg wird hierdurch nicht bestimmt. Sollte kein etabliertes Versorgungswerk bestehen, so ist der Abschluss einer Direktversicherung als Mindestmaß vorgesehen. Hier gilt: Vorsorge ist besser als spätere Nachsorge und Heilung!

Identifikation des Mitarbeiters – durch eine direkte Beteiligung des Mitarbeiters an dem Unternehmen, an seinem eigenen Arbeitgeber, sichert der Mitarbeiter nicht nur seinen Arbeitsplatz, sondern identifiziert sich mit diesem umso mehr. Durch eine positive Bestärkung kann eine höhere Unternehmensbindung, Leistungsbereitschaft und ein partnerschaftliches Vertrauensverhältnis aufgebaut werden. 

Partnerschaftlicher, gegenseitiger Erfolg – ist garantiert. Der Arbeitgeber erhält Liquidität und kann diese zum Ausbau des Unternehmens, der Arbeitsplätze und der Zukunftsfähigkeit nutzen. Der Mitarbeiter erhält im Gegenzug neben einem gesicherteren Arbeitsplatz eine feste, klar definierte Zusage, wo der Arbeitgeber die Kosten trägt und somit der Zahlbeitrag tatsächlich auch für den Mitarbeiter angelegt und verzinst wird.

 

Vorteile für den Arbeitgeber

  • Bindung wertvoller Mitarbeiter oder Handelsvertreter
  • Klare Konzeption durch gesteigerte Transparenz auf allen Ebenen wie zum Beispiel Kosten-, Ertrags-, Steuer- und Refinanzierungsebene
  • Selbst variable Kosten sind ausgewiesen, können somit beurteilt und in den Entscheidungsprozess einbezogen werden
  • Nutzung des Innenfinanzierungseffekts
  • Liquidität verbleibt im Unternehmen
  • Durch die Anlage der verbleibenden Liquidität und ggfls. der ersparten oder rückerstatteten Steuern oder Darlehenszinsen können zusätzliche Erträge generiert werden
  • Durch zusätzliche Erträge und Vermögensgegenstände können die Bilanzkennzahlen verbessert werden
  • Durch die Transparenz behält der Arbeitgeber zu jedem Zeitpunkt die Entscheidungsgewalt und kann agieren, anstatt ständig reagieren zu müssen
  • Bei korrekter Anwendung und Gestaltung gibt es keine steuerlichen Obergrenzen. So können unter anderen Tantiemen, Überstunden, Vermögenswirksame Leistungen und vieles mehr eingebracht werden
  • Durch das Versorgungswerk und die verbesserten Bilanzkennzahlen schafft der Arbeitgeber bleibende Werte, wodurch er leichter Nachfolger und Mitunternehmer findet und sein Unternehmen als eigene Altersversorgung aufbauen und nutzen kann

 

Vorteile für den Arbeitnehmer

  • Durch die Entgeltumwandlung können höhere Sparbeiträge und somit ein höheres Vorsorgekapital bzw. spätere betriebliche Rente realisiert werden als im Vergleich zu einem Sparplan, der vom versteuerten Lohn bespart wird
  • Klar definierte Zusagen - so kann jeder Arbeitnehmer zu jedem Zeitpunkt eruieren, wie hoch sein Altersvorsorgekapital ist
  • Der Arbeitnehmer erhält eine versicherungs- und bankenunabhängige Lösung über und durch seinen Arbeitgeber; somit bestehen auch keine Verkaufszwänge seitens eines Versicherungs- oder Bankberaters
  • Der Arbeitnehmer erhält zudem einen hochwertigen Ausfallschutz, der einen gesetzlichen Anspruch, begründet auf dem BetrAVG, vorsieht.
  • Im Todesfall sind durch den engen Hinterbliebenenbegriff sowohl Ehepartner, Kinder und Lebenspartner nach dem SGB berechtigt
  • Der Arbeitnehmer erhält bei einer Rentenleistung eine garantierte Mindestleistungsanpassung von 1,00% pro Jahr
  • In der Regel bezuschussen Arbeitgeber ihre Sparbemühungen, so dass sie höher und mehrfach profitieren
  • Bis zu 4,00% der Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) können umgewandelt werden; dabei ist der Beitrag während der Sparzeit steuer- und sozialabgabenfrei
  • Der Arbeitnehmer kann auch weitere Verdienstbausteine für die betriebliche Altersversorgung und für seinen Sparbeitrag nutzen, wie zum Beispiel Vermögenswirksame Leistungen, Überstunden, Tantiemen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld und vieles mehr
  • Der Arbeitnehmer erhält durch seinen Arbeitgeber eine attraktive Verzinsung, zum Beispiel in Höhe von 2,50% p.a. oder 3,25% p.a. Im Vergleich zu einer alternativen Sparanlage, die vom Nettolohn bespart wird, müsste die Anlage mindestens eine Verzinsung von 5,00 – 6,50% p.a. bringen, um auf ähnliche Erträge zu kommen. Selbst wenn diese Hürde genommen werden sollte, gibt es nur in der betrieblichen Altersversorgung einen gesetzlichen Anspruch auf Entschädigung, im Vergleich zu alternativen Angeboten von Versicherungen und Banken

Kurzum gesagt: Eigenes Engagement zusammen mit dem eigenen Arbeitgeber lohnt sich für den einzelnen Arbeitnehmer richtig!